Bei der

Akupunktur als Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

handelt es sich um eine ca. 3000 Jahre alte Heilmethode zur Stimulation der Selbstheilungskräfte. Seit 1980 ist die Akupunktur an Tieren in Deutschland als Behandlungsverfahren anerkannt.

In der Chinesischen Medizin ist Gesundheit gleichbedeutend mit dem freien Fluss der Lebensenergie Qi und der Ausgeglichenheit von Yin und Yang. Verschiedene Faktoren können die Dynamik von Yin und Yang stören und das Qi schädigen, so dass es zur Krankheit kommt.

Mittels Nadeln werden bestimmte Punkte auf den Energie-Leitbahnen (Meridianen) stimuliert. So kann z.B. gestautes Qi durch den Nadelreiz gelöst werden. Ein freier Fluss wird so wieder hergestellt. Diese Stimulierung kann weiterhin mittels Laser, Akupressur und Moxibustion erfolgen.

Eine Behandlung mit Akupunktur ist bei akuten und/oder chronischen Krankheiten sehr wirkungsvoll. Hierzu zählen:

  • Störungen im Bewegungsapparat (z.B. Lahmheiten, Blockierungen, Arthrose)
  • Rittigkeitsprobleme (z.B. Leistungsabfall, Kopfschlagen, Buckeln)
  • Muskelverspannungen, -entzündungen, Blutergüsse
  • Allergien (z.B. Haut, Futter, periodische Augenentzüngung)
  • Verdauungsprobleme (z.B. Kotwasser, Durchfall, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Erkrankungen)
  • Atemwegserkrankungen (z.B. Husten, Erkältung)
  • Huferkrankungen (z.B. Hufrehe, Entzündungen im Huf)
  • Hauterkrankungen (z.B. Ekzem, Allergien, Wunden
  • sexuelle Störungen (z.B. Dauerrosse, Fruchtbarkeitsstörungen)
  • Verhaltensauffälligkeiten, psychische und/oder emotionale Störungen
  • neurologische Auffälligkeiten (z.B. Headshaking, Ataxie, Lähmungen)
  • Rehabilitation nach Traumata/Operation

Des Weiteren kann die Akupunktur vorbeugend zur Gesundheitsprophylaxe angewendet werden. Dabei werden diagnostische Punkte überprüft, die gegebenenfalls eine Störung im Meridianverlauf aufweisen. Eine Behebung dieser Störung kann die Entstehung von Krankheiten verhindern.